Beiträge von Domi

    Das Thema ist zwar schon uralt, aber ich beschreibe mal für alle die in Zukunft das Problem mit der Ölwannendichtung haben wie es bei mir war.

    Ich hab die Aluwanne mit Gummidichtung, und sie war nach Motorüberholung seltsamerweise nicht dicht. Beim Dichtsatz war die Korkdichtung drin, die war allerdings zu dick und konnte nicht verwendet werden. Also alte wieder rein.


    Eine Weile später hab ich die Gummidichtung dann neu bestellt.

    In der Teperaturanleitung dafür sind ein paar Sachen durcheinander, aber was wichtig ist war folgendes: Drehmoment der Ölwannenschrauben: 10Nm. Schraubensicherung drauf. Schrauben und Gewinde mit Gewindeschneider nachschneiden/reinigen. Auf Trennfugen schwarze Dichtmasse drauf


    Was ich also gemacht habe: Ölwanne runter (Ging problemlos mit etwas Bewegung), Dichtfläche ordentlich entfettet und mit Fließ sowie feinerem Schleifpapier gereinigt, bis alles einwandfrei war.

    Mit Schleifpapier bin ich überall nochmal ordentlich drüber.

    Das selbe mit Ölwanne, bloß da weil Alu ohne Schleifpapier. In die Gummiaussparung kann man super mit Fließ rein.

    Schrauben und Gewinde mit Schneider gereinigt/nachgeschnitten. Bei schlecht erreichbaren Gewinde mit Dremel und Metallbürstenaufsatz rein.

    Anschließend Gewinde sowie Dichtflächen am Motorblock und Ölwanne mit Bremsenreiniger gereinigt.

    Danach Schrauben vorbereitet, Loctite drauf.

    Anschliesend neue Dichtung mit Silikonfett überall gleichmäßig eingefettet und in Ölwannenaussparung reingedrückt.


    Alles bereit gelegt, danach die beiden Trennfugen bei Ölpumpe sowie auf der anderen Seite mit schwarzer Silikondichtmasse beschmiert. (Da kommt die Dichtung vermutlich wegen dem Winkel nicht so gut hin, deswegen wirds gerne undicht)

    Anschließend Ölwanne wieder hin, und als erstes die Schrauben überall locker rein. Danach die dicken Schrauben fürs Kupplungsgehäuse rein.

    Die kleinen Schrauben anschliesend alle mit 10Nm festgezogen. Die Großen mit 49 (M10, 8.8).

    Danach alle kleinen nochmal nachgeprüft mit Drehmomentschlüssel.

    Ok, Öl wieder rein, am nächsten Tag Testfahrt. Und einwandfrei dicht.

    Hast Du das mit dem Finger geprüft? Ich bin sicher sie fühlten sich normal an, obwohl sie es nicht waren.

    Einen überalterten SiRi kann man nicht leicht erkennen.

    Der von Ajusa war dann wohl Ausschuss, scheint untermaßig gewesen zu sein. Wenn er leicht reingeht wird er niemals dicht.

    Der von Arteco scheint hingegen ok gwesen zu sein. Steht da auch ein Datum auf der Schachtel? Das ist halt das Schöne bei Elring SiRis....

    Ja, mit den Fingern. Hat sich alles normal angefühlt, allerdings gab kein Herstellungsdatum auf der Verpackung. Weder bei Ajusa noch bei Corteco.

    Wäre aber trotzdem verrückt wenn Wedis im Lager, wo sie konstant im Dunkeln einer gleichen Temperatur ausgesetzt sind plötzlich Schrumpfen oder die Maße nicht mehr passen. Die haben ja nen Metallrahmen. Wenn das der Fall wäre, wäre der alte Wedi im Motor schon lange undicht gewesen bevor ich den Motor überholt habe.

    Und der bekommt Temperaturschwankungen ohne Ende.


    Der neue Wedi von Corteco hat das selbe Material; Viton und hat sogar steifere Dichtlippen gehabt.

    Ja ist nicht so einfach mit den Pleuelschrauben, hatte das Problem bei meinen C20XE auch, hatte aber noch Glück und welche bei Opel bekommen, allerdings für teuer Geld.

    Wieviel Drehmoment bekommen die BMW Pleuelschrauben?

    Eigentlich müsste Du die aber mit dem selben Drehmoment anziehen wie es Opel vorgibt. "Könnte" sein das sich bei mehr Drehmoment die Bohrungen vom Pleuel verformt und das Lagerspiel nicht mehr so ist wie es sein soll. Wie gesagt Könnte.


    12.9 Schrauben sind etwas Spröden und dehnen sich weniger wie die 10.9er.

    Die M8x47mm Pleulschrauben mit 1,25mm sind unter anderem im BMW N43 Motor verbaut sowie vielen weiteren.

    Vom N43 hab ich online die Drehmomente gefunden: 20Nm +120 Grad laut Anleitung.

    Also n tick fester als die vom Opel. Die Leistung ist mit 120PS aber auch deutlich höher.


    Beim 1.8 bzw 2.0 Liter Motor vom Opel gehören die Pleulschrauben mit 35Nm +45 Grad +15 Grad angezogen laut Anleitung, wo die Drehmomente vom 1.6 wie oben beschrieben auch drin stehen.

    So, endlich ist es dicht.

    Ich hatte bei nem alten Ford ein ähnliches Problem. WeDiRi erneuert und danach Leckage. Nochmal erneuert wieder Leckage.

    Dann gab mir jemand den Tip die Simmerringe von Elring anstatt bei Ford zu kaufen. Bei denen steht ein Produktionsdatum auf der Schachtel, das nicht älter als zwei Jahre sein sollte.

    Siehe da: Dicht.

    Offenbar lagen die Simmerringe bei Ford jahr(zehnt?)elang im Lager und waren nicht mehr weich genug.

    Den Verdacht dass die Wedis alt waren hatte ich auch schon, aber das war es nicht. Sie waren noch einwandfrei elastisch.


    Der Grund für die Undichtheit ist mir immer noch unklar, jedoch hat es mit einem anderen Wedi funktioniert.

    Die Maße sind absolut gleich, nur innen bei dem Muster für die Laufrichtung ist der neue etwas weiter ausgeprägt, grob gesagt.

    Ich muss ganz ehrlich sagen dass das ziemlich kurios war und mir bei meiner Erfahrung noch nie so etwas erklärt wurde, ich davon gelesen oder sonst wo was diesbezüglich mitbekommen habe.


    Der teure Wedi für 12€ von Ajusa, hat trotz passender Nummer und Maßen das ganze nicht dicht bekommen. Auffällig vor allem war dass es sehr leicht und wieder raus ging.


    Der andere Wedi von Corteco hingegen für 8€, ging schwer rein, nur mit nem Hammer und passender Hülse zum reinklopfen. Auffällig war vor allem dass er genauso schwer rein ging, wie der ganz alte Wedi bei der Motorüberholung raus ging.

    Und er sieht noch dazu genauso aus. Ich hab beim besten Willen keine Ahnung warum der neue Wedi ausen noch nen Metallring hat bzw das da sichtbar ist und der Ajusa nicht. Der Ajusa ist außen komplett gummiert.


    Im Tabellenbuch und Fachkunde Metall zumindest hab ich nix zu dem Wedi-Design gefunden. Vielleicht weiß ein KFZler der viel mit Wedis am Hut hat hier bescheid und kann ein paar Infos reinschreiben.


    Zumindest hab ich dabei gelernt dass bei Wedis, auch wenn sie die gleichen Maße haben, scheinbar doch Unterschiede sein können. Und man am besten 1:1 die selben von den Maßen und Aussehen her wie die Originalen reinmachen sollte.

    Hey Forum,

    Ich steh grad echt aufn Schlauch nach 2 Tage sinnlosem rumprobieren und hin und her.

    Nachdem ich vor einer Weile den X16SZR fast komplett überholt habe ist nach der ersten Testfahrt das nächste Problem aufgetaucht.

    Er verliert Motoröl nach ca 10 Minuten. Auf der einen Seite war es kein Problem. Hab einen Fehler bei der Nockenwelle gemacht und dadurch hat der Wedi nicht mehr richtig auf der Lauffläche abgedichtet. Ok, Wellenschutzhüle von SKF drauf, neuen Wedi rein, Testlauf gemacht, dicht.

    Auf der anderen Seite allerdings beim Schwungrad war die Sache etwas anders.

    Anfangs dachte ich noch es wäre die Ölwannendichtung; das hat sich aber als falsch herausgestellt.

    Der Wellendichtring für die 80mm Kurbelwelle auf der Seite vom Getriebe ist aus mir absolut nicht nachvollziehbaren Gründen undicht, und wird trotz neuem Wedi einfach nicht dicht.

    Lässt man den Motor laufen und dreht in etwas höher, verliert er ganz klar zwischen Wedi und Welle Öl.

    Auf dem Foto sieht es nach wenig aus, aber nach ein paar mal höhere Drehzahlen tropft es langsam aber sicher unten runter.


    Hab schon einen neuen Wedi von Ajusa reingemacht und die Schwungradschrauben mit Loctite abgedichtet.

    Hat aber leider keinen Erfolg gebracht.

    Hab den neuen und alten Wedi beide erneut probiert; diesmal ohne Silikonfett sondern nur mit normalen Öl etwas ausen und innen eingeschmiert. Kein Erfolg.

    Beide Wedis haben die passenden Maße wie in der Ersatzteilliste beschrieben, 80x98x10, Material Viton, haben die passende Laufrichtung und sind unbeschädigt bzw neuwertig.

    Was allerdings etwas auffällig war dass der alte Wedi bei der Motorüberholung vor ein paar Wochen sehr schwer rausging; und die neuen Wedies sehr leicht rein und raus gehen.

    Man kann den Wedi tatsächlich nur mit den Daumen bis zum Anschlag reindrücken, ohne Hilfswerkzeug. Und bringt ihn ähnlich leicht wieder raus.


    Ich dachte dann hmm...vielleicht hat die Welle nen Schaden. Aber nein, kein Spiel vorhanden. Alles im grünen Bereich.

    Die Lauffläche vom Wedi sieht wie im Video zu sehen auch einwandfrei aus. Nur eine minimale Einkerbung durch den alten Wedi ist rundherum zu sehen, vielleicht max 0,4mm tief. Man spürt ihn aber etwas wenn man mit dem Schraubenzieher drüber geht. Der Motor lief 120000Km erst.

    Deswegen ist es mir gradeben ein absolutes Rätsel warum das Ding zur Hölle nicht dicht wird. Eine passende Wellenschutzhülse für 80mm Wellen hab ich auch da wie im Foto zu sehen. Die müsste ich allerdings falls es ja die Lauffläche sein sollte die eine Undichtheit bewirkt etwas kürzen, da sie 22mm breit ist.

    Allerdings würde das mit der Lauffläche auch keinen Sinn ergeben da sie wie im Video zu sehen keine Schäden hat und vor der Motorüberholung alles einwandfrei dicht war.


    Habt ihr ne Idee was das Problem sein könnte oder hattet ihr schonmal ähnliche Fälle? Die Welle hat nachgemessen genau 80mm. Morgen bauen wir nen neuen Wedi ein bzw dichten mal die Außenflächen testweiße mit ab.


    In den 2 Videos ist der eingebaute Wedi im Detail überall zu sehen, sowie ausgebaut die Lauffläche bzw Welle rundherum.

    Die Fotos und Videos wurden direkt nach erneutem Versuch mit Testlauf gemacht.

    25Nm+30° laut Anleitung


    Ich guck morgen nochmal die Pleulstangen an und mess die Gewindebohrungen wenn der Motor fertig gehohnt wurde, vielleicht haben sich die Schrauben die ich gemessen habe durch die Dehnung verzogen - auf 1,25mm Steigung.

    Hab mal die Pleulstangen überprüft.

    Haben leider alle exakt 1,25mm Gewindesteigung, warum auch immer

    Auf dem Foto ist bei der linken Stange zum Vergleich ne normale m8 Schraube drin.

    Also passen vermutlich die neuen normalen Pleulschrauben die man überall bekommt nicht rein; vielleicht kann das wer bestätigen dass die ein 1mm Feingewinde jetzt alle haben?

    Neue Stangen hol ich mir nicht extra deswegen. War schon teuer genug neue Kolben da drauf pressen zu lassen vom Motorenbauer.

    Aufbohren und größeres Gewinde reinschneiden ist auch keine Option-zu wenig Platz.

    Also stellt sich nach wie vor die Frage: Wo bekomm ich neue Pleulschrauben oder zumindest Dehnschrauben M8 45mm mit normaler 1,25mm Steigung her?


    EDIT: Hab zufällig jetzt online Pleulschrauben gefunden die 47mm mit 1,25mm Steigung haben laut Website: https://www.cs-parts.de/Pleuelschraube…11-24-7-516-808

    Allerdings haben die ne 12.9er Festigkeit.

    Evlt hol ich mir die. Allerdings muss ich noch schauen mit wieviel NM die angezogen werden müssen, die brauchen wahrscheinlich mehr.

    Und ich weis nicht ob die Pleulstange das auch aushält


    EDIT2: Hab sie jetzt doch online gefunden, allerdings zu einem relativ hohen Preis: https://www.copeparts.nl/de/geschaft/as…raube-2st-14-16

    Hey Forum,

    und zwar bin ich aktuell ziemlich am verzweifeln.

    Momentan überhole ich von meinem Opel Astra F, Baujahr 98 den kompletten Motor (X16SZ) 75PS.

    So gut wie alles was ich bisher gesucht habe hab ich gefunden. Neue Kolben, Kompletter Motordichtsatz, Schwungradschrauben, Klimatrockner, Lagerschalen, Wellendichtringe für die Antriebswelle, Zylinderkopfschrauben, Stehbolzen für Krümmer, Kühlwasserpumpe, usw.

    Praktisch alles was man braucht.


    Nur bei einer Sache gibts massive Probleme: und zwar den Pleulschrauben mit der Nummer 90409987.

    Diese sind Dehnschrauben, Festigkeitsklasse 10.9 und haben M8x45mm. Dachte ich mir ok, gibts nicht mehr aber es gibt viele andere mit M8x47mm für Mercedes usw.

    Was ich aber jetzt erst genau gemerkt habe dass die alten Pleulschrauben eine normale 1,25mm Gewindesteigung haben, bzw eine normale M8 Mutter draufpasst.

    Die ganzen neueren Pleulschrauben haben aber (scheinbar?) ein Feingewinde mit 1mm Steigung. Zumindest passt die Zahl der Gewindegänge in Bezug auf die Länge für 1mm Steigung auf den ganzen Fotos.


    Ich hab auch schon bei 2 Motorenbauern nachgefragt, keiner kommt mehr an diese Schrauben. Sie sagen auch ja dass Opel schon immer problematisch war was Ersatzteile angeht.

    Auch im Netz hab ich bisher keine Dehnschrauben gefunden die vielleicht dieses Maß haben.


    Habt ihr vielleicht noch Quellen oder irgendwelche Ersatzmöglichkeiten die ansatzweiße bezahlbar sind? Das ist echt zum Kopfzerbrechen.

    Die einzigen Quellen die ich gefunden habe war ein Händer aus England; diese haben aber nachdem ich bestellt habe mir eine Mail geschickt dass die Schrauben doch nicht mehr verfügbar sind.

    Ansonsten gibts noch angeblich teure ARP Schrauben, wo mir allerdings noch ein Link für den Notfall fehlt.


    lg