Beiträge von Eiserner Knut

    Topic und Nachtrag: Heute habe ich die Standheizung um ein kleines-feines aber wichtiges Detail ergänzt:

    Zwar habe ich den CO-Warner mittels 12 auf 5V-Adapter (über den kleinen Schalter der auch die Moduluhr schaltet) verkabelt, allerdings habe ich darauf geachtet, dass das Gerät mit nur 2 (!) Handgriffen wieder batteriebetrieben werden kann:

    Dünnes Kupferkontaktplättchen zw. Pluspol und dem Plastikgehäuse herausziehen und anschl. Haltemutter der Buchse entfernen. Die Minusfeder drückt lediglich gegen dem Massekontakt der 3,5mm Klinkenbuchse.


    Viele Grüße.

    Walter

    Hallo Ulf,


    umgekehrt ist mir auch aufgefallen, dass die meisten Deutsche Bürger Benziner fahren. Braucht man ja nur den Gebrauchtmarkt von Opel Astra Diesel bis 1998 auf eBay-Kleinanzeigen mit dem von Willhaben.at vergleichen.

    Und "ja", es gibt bei uns keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, und der Treibstoff ist zudem auch günstiger. Aber selbst wenn es umgekehrt, und so wie in D wäre, würde ich, allen Widrigkeiten zum Trotz, weiter beim Saugdiesel bleiben. :)


    Und zwar nicht nur aus Sammeltechnischen Gründen, sondern auch, weil diese Technik für den Schrauber in mehrfacher Hinsicht auch sicherer ist: Keine Benzindämpfe und ein wesentlich höherer Flammpunkt - so macht basteln eindeutig mehr Spaß!


    Zudem ist diese Technik traumhaft simpel, es ist kein Steuergerät notwendig und wenn der Selbstzünder läuft, dann läuft er. Theoretisch auch ohne weitere Stromzufuhr und praktisch dann wenn man das Abstellventil umgeht.


    Egal, welche Steuern oder Hürden in Zukunft kommen, ich/wir bleib(en) beim Saugdiesel :)


    Viele Grüße,

    Walter

    Das Baujahr der ist 1993. K.A. bzgl. einer Batteriewächterfunktion. Mit einer 100Ah Batterie dürfte die Standheizun schon ne Weile das Auslangen finden. Aber danke für den Tipp, ich habe ein digitales Batteriemessgerät für die 12V-Buchse, das werde ich dafür aktivieren.

    Hat das T-Stück mit der Schellenunterlage schon den Segen der Prüfer?

    Warum, wie meinst Du das. Auf jeden Fall startet der Motor problemlos, somit dürfte das System dicht sein.


    Ohne dem Stück Blech würde die Abgase direkt auf das Kunststoffradhaus geblasen werden, das wäre weitaus ungünstiger. Das Abgasrohr erhitzt sich auf etwa 150°C.


    Die Moduluhr sollte möglichst authentisch bleiben. Nur deswegen habe ich sie nicht geputzt! :D


    Viele Grüße,

    Walter

    Liebe Forums-Mitglieder,


    vor etwa einem Jahr haben wir, meine Freundin und ich, ein Eberspächer Standheizungsgerät geschenkt bekommen. Beim Test daheim stellte sich heraus, dass das Steuergerät hinüber war. Das wussten die Schenkenden vermutlich selber nicht mehr. Um 50 Euro hatten wir flux ein Gebrauchtes aus der Bucht geangelt. Erst im Oktober dieses Jahres kamen wir dazu unser Winterauto, einen Opel ASTRA F Caravan Bj. 1992, umzubauen.


    Für den interessierten Leser hätte ich hier eine bebilderte Geschichte dazu:


    Bild 001: Alles begann mit einem Test daheim...

    Dabei handelt es sich allerdings um einen Zwischentest. Vom ursprünglichen Test mit der noch nicht montierten Standheizung daheim gibt es leider keine Fotos. Das blaue Gerät ist ein Bastelföhn welcher etwa eine Temp von 150°C erzeugt. Der Heizlüfter des Autos hat auf der anvisierten Stufe 2 etwa einen Stromverbrauch von 5 Ampere.


    Bild 002 zeigt die bereits montierte Standheizung:

    Der/die Dieselfilter/heizung musste dazu etwas verlegt weden.


    Bild 003:

    Die zu heizende Luft wird aus dem Innenraum angesaugt. Als Durchführung haben wir die alternative Kabeldurchführung verwendet, welche auch vom Vauxhall-Astra für die Hauptverkabelung verwendet wurde. Die Heißluft haben wir direkt in den Heizlüfter eingeleitet. Sprit haben wir mittels T-Stück nach dem Dieselfilter abgezweigt (Bild unten-Mitte).


    Als Befestigung für die Standheizung haben wir einen 2mm starken Stahlwinkel verwendet - er stammt aus einem bereits 1994 ausrangierten Wohnhauslift, er hatte ursprünglich einen 10kg Trenntrafo gehalten.


    Die Bohrschablone war in der Montageanleitung zur Standheizung enthalten. Leider in einer weitaus verkleinerten Version. Diese habe ich dann mit einen Grafikprogramm (Iphoto+) solange gezoomt bis die Maße passten, um sie dann auszudrucken Bild 023:


    Bild 004:

    die rückseitige Befestigung und Halterung dient eigentlich zur Verstärkung des Karosseriebleches und entstammt von einer anderen Dieselheizung.


    Bild 005:

    Den Frischluftschlauch für die Verbrennung haben wir, obwohl vom Hersteller nicht vorgesehen, mit einem Netz gegen die Ansaugung von Schmutz, versehen.


    Bild 006:

    den Dieselkraftstoff haben wir Mittels T-Stück vom Schlauch nach der Dieselheizung abgezweigt.


    Bild 007:

    Von li nach re: Verbrennungsluftschlauch, von uns mehrfach Umantelte Kabelführung, von uns um ca. 5cm verlängerter Auspuffanschluss, Dosierpumpe (Ansaugung).


    Bild 008:

    der von uns ins Radhaus geführte Auspuff. Als "Schutzblech" direkt beim Ausgang dient ein Stück Deckel einer Fischdose aus Alu. :D


    Bild 009 und 010:

    zeigt den Heißluftanschluss, den wir aus zweier Schläuche kreiert haben.


    Mit Bild 011 geht es nun in den Innenraum:

    dazu hatte ich mit einem Stufenbohrer ein 3cm großes Loch in den Innenraum gebohrt, welches direkt unter dem Handschuhfach auf der Beifahrerseite endete. Als Abdichtung habe ich einen Gummi aus einem Astra samt originaler GM Dichtungsknetmasse für den Hauptkabelbaum verwendet.


    Bild 12:

    zeigt das fertig montiertes Steuergerät samt Verkabelung. Ganz rechts: Luftschlauch mit Schutznetz gegen Schmutz.


    Bild 13:

    zeigt die verkabelten Module und Relais auf der Rückseite der Mittelkonsole. Hier haben wir den Lüftungsventilator mit einer Ausschaltverzögerung von 1 Minute geschaltet, gesteuert durch das gelbe Kabel der Moduluhr der Standheizung.


    Bild 014:

    zeigt die Unterseite der Mittelkonsole mit der (vor einer ganzen Weile schon) nachgerüsteten Dauerstrom 12V-Buchse samt Verkabelung zu den Modulen.


    Bild 015:

    zeigt die montierte Moduluhr, Umschalter für Zündplus (Normalbetrieb) und Dauerplus, Abschaltmöglichkeit für die Uhr und das Modul (kleiner Schalter)


    Bild 016 und 017:

    zeigt eine Fliese als Wärmedämmung anstatt des originalen Luftfilters :D und zusätzlich darauf noch eine Austotherm Wärmedämmplatte


    Bild 018 wieder zurück in den Innenraum:

    Mmmmhhh, wohlige Wärme wird bereits erzeugt. Oben das UKW-Radio unten die Moduluhr der Standheizung. Sie zeigt 20 Minuten Restzeit an.



    An der Stelle, an der die Standheizung von uns montiert wurde gehört eigentlich der Waschwasserbehälter hin. Den mussten wir zu diesen Zweck verlegen. Mit dem originalen Astra F Behälter ging das irgendwie nicht. Wir fanden aber heraus, dass der vom Opel Corsa A passen müsste, Neben der Autobatterie war noch Platz. Die Halterung für den Servoölbehälter schien mir prädestiniert dafür zu sein. Allerdings musste dieser für diesen Zweck zunächst modifiziert werden - siehe Bild 019:

    (am Minischraubstock)


    montiert neben der Autobatterie Bild 020:


    Auf Bild 21 ist der Motorraum mit dem fertigen Standheizungsprojekt zu sehen. Darunter zum Vergleich ein originaler Astra F Motorraum mit Servo Bild 022:


    Viele Grüße,

    Walter

    Bzgl. des Themas... so glaube ich nicht, dass so heiß gegessen, wie gekocht wird. Anrainer sind von den Fahrverboten sicher ausgenommen. Bis zum P+R kommt man immer, und in die Stadt kann man dann mit den Öffis fahren. Und bei Dieselfahrverboten müsste man nur die Beschriftung (z.B. das 1.7D) entfernen. Kein Mensch überprüft, aus dem laufenden Verkehr heraus, die Motorisierung des Autos.


    Also nur nicht von der Panikmache beeinflussen lassen!8)


    Viele Grüße,

    Walter

    Mit Rationalität kann man das nicht erklären.

    Hobby, und Rationalität sind 2 Begriffe, die sich vielfach nicht in Einklang bringen lassen. :)


    Im Laufe dieses Jahres, zum Beispiel, habe ich einen gut vierstelligen (ich mag ihn jetzt gar nicht zusammenrechnen) Euro-Betrag ausgeben, nur um meinen Lieblingssender auf UKW, aus einer Entfernung von 148 km, empfangen zu können. Für eine Langyagi, Verstärker (die ich nicht gebraucht hätte). für ein paar Tuner, und dessen Modifikation. Derweil wäre der Sender sooo einfach per Internetstream empfangbar gewesen - aber was tut man nicht für seine Leidenschaft - rational war auch diese Aktion (bei weitem) nicht.


    Viele Grüße,

    Walter

    Das ist keine gute Idee, das Blech schirmt die Funkwellen ab. Mit dieser Methode wird somit kein vernünftiger Empfang möglich sein.


    Scheibe, Dach oder Kotflügel... ansonsten sehe ich keine andere praktikable Möglichkeit.


    Viele Grüße,

    Walter

    Sind das nicht ein bissl viele Fs?

    Es können niemals zu viele F's sein - so etwas gibt es einfach nicht! <3


    Es handelt sich hierbei um alles Saugdiesel. Zwei mit 17D-Motoren (der rote Caravan, und der blaue Kadett (nicht auf dem Bild)). Die Anderen haben 17DR-Motoren.

    Einer wird als Winter- der Andere als Sommercaravan verwendet. Dazu kommt noch je ein CC als Cityflitzer, für den Sommer und den Winter. Im Keller befinden sich noch zwei Ersatzmotoren.


    Auf einem externen Stellplatz stehen noch ein Corsa A (1,5D), ein Kadett E (1,7D) Sedan mit verzogener Karosserie, und jetzt auch der G-Astra.


    Der Preis für die Stellplätze sind mit je 50 Euro nicht sooo arg, finde ich . Außerdem teilen wir uns zu zweit die Kosten dafür.


    Irgendwann sinds alle samt Oldtimer!

    Naja, das Foto ist zwar keine hochglanz-Aufnahme, aber es ist schön anzuschauen :) "Nur" in der untere Reihe stehen unsere Wagen, der G diente nur als Spender für die Klima. Stattdessen steht dort ein Kadett E CC in Hellblau.


    Hahaha, das hatte wir auch schon so ähnlich. Und zwar findet man im Internet, wenn man "Autoentsorgung + Wien" eingibt einige angeblich seriöse Firmen. Auf den Bildern einer Hp z.B. sieht man einen Schrottplatz mit gepressten Autos, und es wird eine Umweltgerechte und vor allem kostenlose Entsorgung angepriesen und versprochen.

    Ok, haben wir uns gedacht, wir suchen die Adresse heraus, und fahren dorthin. Allerdings war auf der Satellitenansicht von Googlemaps kein Schrottplatz zu sehen. Egal haben wir uns dann gedacht, haben dort angerufen, und unser kommen auch angekündigt. Er sagte uns, dass wir uns melden sollten, sobald wir vor Ort sind.

    Wir sind dann in aller Frühe losgefahren, die Lichtmaschine, das Armaturenbrett und die halbe Inneneinrichtung hatten wir schon vor der Fahrt ausgebaut. Dann kamen wir dort mit dem letzten Batteriesaft dort an - weit und breit war kein Schrottplatz zu sehen, nur ein Gelände, auf dem ein paar alte Autos standen haben wir vorgefunden, es war auch niemand vor Ort. Dann sind wir ein Stückchen von dem Platz weggefahren - die Batterie war nun endgültig leer - und haben mit dem Restschlachten begonnen. Die Windschutzscheibe war zum Beispiele nagelneu. Als wir am späten Nachmittag fertig waren riefen wir erneut dort an... er bat uns den die Türen nicht zu verschließen, und den Schüssel im Zündschloss stecken zu lassen. Türen waren sowieso keine vorhanden, und, dass wir einen nicht-startenden Schlüssel im Zündschloss hinterlassen haben war im Anbetracht dessen, dass weder Lenkrad noch mech. Lenkgetriebe, auch kein Wegfahr- und Motorsteuergerät mehr vorhanden war, halb so tragisch *hohoho*

    Aha, vielleicht wäre das auch noch eine Option. ich werde mich mal schlau machen, ob es hier auch Schrotthändler gibt. Wieviel habt ihr denn da ungefähr bekommen? Muss sich schließlich rechnen inkl. Transportermiete.


    Der Kadett E hat damals noch 460 kg gewogen, 5 Cent pro kg war damals der Gemischteisenpreis = 23 Euro. Transportermiete ist bei uns keine angefallen, da wir das Auto mit der Abschleppachse hingebracht haben. Allerdings muss ich vorausschicken, dass in Österreich die Gesetzeslage etwas anders ist, als in D. Bei uns wird nicht unterschieden zw. schleppen und abschleppen, und es ist auch für Privatleute erlaubt. Eine Schleppgenehmigung gibt es bei uns in Ö nicht. Btw., für die Entsorgung des Kadetts benötigten wir weder einen Fahrzeugbrief, noch wurde irgendwo die FIN ausgetragen.


    Meinst du tatsächlich mit "mechanischen" Fensterheben die Kurbeln? Oder die Mechanik der elektrischen Fensterheber? Kann mir kaum vorstellen dass die Kurbeln so selten sind?

    Ja, ich meinte die Fensterheber mit den Kurbeln! Weil alle so denken wie Du sind diese auch am aussterben. Aber generell würde ich die Fensterheber, egal welche, ausbauen.


    Bau auch die Schlösser aus, denn die Plastikklipseln im inneren sind eine Schwachstelle beim Astra. Diese gehen gerne kaputt, und sind nicht einmal mehr beim FOH erhältlich