Beiträge von Bullpac

    Ich will auch mal wieder etwas berichten… es ist nicht viel, da mir immer wieder die Zeit fehlt, aber so kann ich auch die neue Richtung angeben. Außerdem muss ich mir mal was anderes einfallen lassen, um meine Bilder hochzuladen. Bei der Facebook-Methode scheinen die Bilder irgendwann eine andere Adresse zu haben und ich muss ständig meine Berichte pflegen :- (


    Nun denn, kommen wir zum Astra. Wie man wahrscheinlich raus hören konnte, soll es in Zukunft in Richtung Turbotechnik gehen und weil es den C20LET schon häufiger im Astra F gibt und das irgendwie keine große Herausforderung ist, wird es ein Z20LET. Gibt es mittlerweile auch schon einige von, aber komplett was neues wird heute wohl auch schwer. Das also dazu.


    Bekanntlich haben diese Motoren alle ein wenig viel Drehmoment und man sollte sich Gedanken zum Getriebe machen. Deswegen kommt bei mir nun ein F23 Getriebe aus dem Vectra B zum Einsatz. Wie die meisten wohl wissen, war das Getriebe nie im Astra F eingebaut, also musste ich mir was einfallen lassen. Als erstes habe ich mir einen XE Block geschnappt und mit dem F23 Getriebe verschraubt.

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    Da ich nicht genau weiß, wie lange ich für alle geplanten Sachen brauche, habe ich mir meinen XXL Dummy genommen und alles mal reingehangen. Ich habe sämtliche Halter, die ich im inventar finden konnte, genommen und versucht das Getriebe mit einem Opel/GM Getriebehalter im Astra F zu positionieren, aber letztlich hat einfach nichts gepasst. Also: Selbermachen! Die Position habe ich vor allem mit der Antriebwelle festgemacht. Als Muster/Sollposition habe ich mich immer wieder an meinem Astra, der ja noch zusammengebaut ist, orientiert.

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    Damit ich die Höhe justieren und überprüfen kann, habe ich mit einem XE/LET Kopf mit Ventildeckel gearbeitet.

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    Anschließend habe ich die Position von dem ganzen Krempel festgelegt und mit 2mm dicken Blechen Probehalter gefertigt. 59189014_1210003119178142_2925441648533962752_o.jpg?_nc_cat=109&_nc_sid=e007fa&_nc_ohc=Keb_PxR_KnEAX8fbnyR&_nc_ht=scontent-ber1-1.xx&_nc_tp=6&oh=cfbd9dda311430ba87079abe2357a448&oe=5EA1D734

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    Die gemessenen Bohrungslöcher haben natürlich nicht alle richtig gepasst und deswegen habe ich die Löcher einfach größer gemacht. Anschließend habe ich alles ausgerichtet, die Schrauben angezogen und alles mit Lack überzogen. So konnte ich die Bohrungen für die zweite Version besser bestimmen.

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    Nun habe ich mir aus 5mm dicken S355JR Stahlplatten/Blechen neue Halter grob gebaut.

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    Beide Getriebehalter habe ich nochmal montiert, um zu prüfen ob nun die ganzen Bohrungen passen und diesmal hat es beim ersten Ansetzten perfekt gepasst. Danach habe ich die Halter durchgeschweißt, formoptimiert und lackiert. Pulvern wäre sicher besser, aber ich muss ja auch etwas sparen.

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    Am Ende ist mir noch aufgefallen, dass der Lagerdeckel vom Getriebe zufällig genau an der Stelle liegt, wo er bei den anderen Getriebe auch war.

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    Auch der Schaltturm hat genug Platz. Eventuell muss noch am ABS Halter etwas wegeschliffen werden, aber das wird sich zeigen, wenn alles final eingebaut wird.

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    Das Getriebethema isrt damit aber noch nicht am Ende. Wir haben hier ein hydraulisch betätigtes Ausrücklager. Diese Baustelle ist immer noch nicht fertig, aber ich bin dran. Als Erholung habe ich angefangen den Z20LET mit den besagten 55.000km zu zerlegen.

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    Ob die Laufleistung tatsächlich stimmt ist schwer nachvollziehbar, aber exorbitant mehr kann es nicht sein. Ein paar Indizien sprechen für eine geringe Laufleistung, die Kurbelwelle sah beispielsweise noch sehr gut aus, die Kolben hingeben haben ordentlich eins drauf bekommen. Aber auch egal, am Ende kommt eh das meiste der Teile neu oder überholt. Also habe ich den LET Block, samt dem neuen Block und den Cossi-Kopf (ja die erste Generation) für den C20XE vom Neffen zum Motorenbauer gekarrt. Natürlich alles mit dem treuen Corsa.

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    Achso, das ist übrigens alles schon im letzten Jahr passiert :- P

    Sehr schön, ich hatte letzte Woche auch den Astra mit Wasser, Seife, Knete, Politur und Wachs bearbeitet. Leider kann ich im Moment nicht zum TÜV fahren, da ja bekanntlich vieles im Notbetrieb ist oder eben geschlossen. Naja vielleicht wird es was im näcchsten Monat was.


    Was spricht für dich gegen die 16 Zöller? Zu klein? Ich fahre die gleichen Felgen auch auf meinem Astra und finde die eigentlich ein wenig zu klein. Zumal jetzt mit der I500 Bremse vorne sehr wenig Luft zwischen Bremssattel und Speichen ist. Aber letztlich sieht es mit den kleineren Felgen nicht so extrem aus und ich fühle mich wie unterm Radar :- P

    Um mal grob zum Thema zurück zu kommen. Helfen kann ich die leider nicht, nur ein paar Tipps oder hinweise kann ich mitgeben.

    Automatikgetriebe und Schaltgetriebe haben das gleiche Flanschbild zum Motorblock (auch F13-F28 wären gleich) also da passt alles. Man kann alles einbauen und selbst die Verbindungstecker sind in jedem Astra schon vorhanden.


    Beim Astra von meinem Neffen habe ich einen Karosseriekabelbaum vom X18XE mit Automatik in einen C18NZ Schalter eingefummelt.

    Ich denke, die Idee ist ganz cool und würde deinem Kumpel sicher auch gefallen… Zum Heizen reicht der C20NE wohl aber nicht :- )

    Man muss auch bedenken, selbst wenn du den Motor in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ einbauen kannst und ein TÜV-Prüfer den Segen für solch einen Umbau gibt, muss das Ganze abgenommen bzw. damit auch bezahlt werden. Dann kommt die Frage auf, wenn du nicht die Abnahmekosten übernehmen möchtest, findet dein Kumpel das dann auch so lustig?

    Ich würde dazu tendieren, den originalen Motor besorgen oder eben das, was auch immer aktuell verbaut ist, wieder für schmales Geld fit machen und erst mal zurück auf die Straße damit. Dann etwas Spaß haben, ein paar ausgiebige Runden drehen und anschließend ein paar Gedanken darüber machen, wohin der Weg gehen soll.


    Ähnliches habe ich bei diversen Projekten nun auch vor, da man sonst auch zu weit spinnt. Bspw. beim Astra meines Neffen wollte ich eigentlich einen C20LET einbauen, diesen habe ich schließlich auch mehr oder weniger in der Ecke stehen. Immerhin habe ich dafür gesorgt, dass das gesamte Umfeld schon dafür vorbereitet ist. Nun kommt aber doch der C20XE rein. Einfach weil sich uns die Frage stellt, ob die Mehrleistung/Mehrkosten den Aufwand wert sind.

    Guten Abend oder besser gute Nacht zusammen,

    ich benötige für eine kleine/große Nebenbaustelle, welche dieses Jahr ein kleines technisches Upgrade bekommen soll, ein paar Dreh- bzw. Frästeile. Da es sich in meinem Fall um absolute Prototypenteile handelt, kann ich auf keine Losgrößen hoffen, wo sich eine Massenproduktion lohnt und den Preis je Stück mindert oder ich gar etwas verkaufen kann. Deswegen bin ich auf der Suche nach jemanden, der mir die benötigten Teile zu einem guten Kurs herstellen kann.

    Wenn sich hier zufällig Jemand rumtummelt, der helfen kann, kann ich ja mehr dazu verraten.

    Dieser leere Anblick eines Astras ist mir nur zu gut bekannt :- ) Die Farbe ist ja echt interessant. Irgendwie habe ich die Farbe auch schon mal auf einem Astra gesehen… Waren denn alle Anbauteile schon in der Farbe oder musstest du was nachlackieren? Ich habe auch noch zwei Fahrzeuge rumstehen, wo mir die ganzen Anbauteile in der Wagenfarbe fehlen und muss nun lackieren, wo ich keine Lust zu habe.


    Was für ein Motor möchtest du denn verbauen?

    Vielen Dank für das Feedback! Sowas habe ich auch schon mal im Sinn gehabt. Hast du das ganze eigentlich nochmal abstimmen lassen oder läuft die Kombination mit der Seriensoftware vom X20XEV? An für sich ist die Leistungsausbeute echt gut. Wobei der Aufwand wohl nur lohnt, wenn man wegen einem Reglement oder wegen dem mehr an Drehmoment unbedingt einen 2,2er benötigt. Einige Serien C20XE landen auch in dieser Leistungsregion, dann spart man sich die Suche nach verschiedenen und teilweise seltenen (C18XE) Motorenteilen.


    Wenn man natürlich alles rumliegen hat, kann man sowas problemlos angehen. Sind die Einspritzdüsen vom MV6 eigentlich gleich mit den 2.8er vom C20XE (blaue 4-strahlige Bosch), diese habe ich in meinem X20XEV verbaut.

    Ich denke zum Verkaufen macht Kleinanzeigen mehr sinn. Das Problem mit den Preisen liegt wohl mehr an den Teilen an sich. Es sind seltene, aber doch recht spezielle Teile, die einen recht kleinen Markt haben. Vor allem die Astra F und noch mehr davon die Caravan Fraktion, spaltet sich grob in zwei Lager auf. Die absoluten Alltagsfahrer, wo Aussehen kaum bis keine Relevanz haben und eben die schick/schön Fraktion, welche allerdings zu meist einen serienmäßigen Zustand bevorzugen.


    Ich habe das immer wieder mit meiner Dietrich RS Stoßstange für den Corsa A, die lässt sich einfach nicht zu einem moderaten Preis an den Mann oder Frau bringen, obwohl der zustand ohne größere Beanstandung ist.

    Also wenn du von Platzproblemen bei einem 1,8er 16V redest, schau nie unter die Haube wenn sich ein V6 in einem Astra befindet :-) Da kann eine Schraube die oben reingeworfen wird, eventuell unten nicht mehr raus kommen.

    Glückwunsch zum Astra! Ich für meinen Teil finde den X18XE als einen guten Motor, vor allem für die Astra F Modelle. Der Motor hat ne Ecke mehr Kraft wie die kleinen 1,4er und 1,6er und ist dabei recht moderat im Kraftstoffverbrauch.

    Mein X20XEV hatte im Schnitt immer um die 10 Liter und mehr genommen. Lag vielleicht auch an größere Einspritzdüsen und den großen Rädern. Mein Bruder hatte im Astra F den X18XE und ist recht konstant bei 7-8 Litern gewesen. Außer als der Motor dann näher an die 300.000km Marke gekommen ist, da ging der Verbrauch von Kraftstoff und Schmierstoff in die Höhe :-)

    Eine Beheizte Halle oder Werkstatt ist schon klasse. Es muss ja nicht so warm sein, dass man im T-Shirt arbeiten kann, aber mit einem dickeren Pullover sollte man auch nicht frieren müssen. Und das mit dem Zahnriemen wirst du als versierter Schrauber schon hinbekommen. So viel anders, wie bei den 8V Motoren, ist das auch nicht.